Estlands verborgene Moore: Der komplette Reiseführer für Autofahrer
Jahrtausendealte Hochmoore, treibende Inseln und Landschaften, die seit der letzten Eiszeit unverändert sind — keines davon ist per Bus erreichbar.
Estland besitzt mehr Moore pro Quadratkilometer als fast jedes andere Land Europas. Diese uralten Feuchtgebiete — manche tausende von Jahren alt — sind eines der best gehüteten Geheimnisse des Landes und ein echtes Bucket-List-Erlebnis für Naturreisende. Der Haken: Jedes sehenswerte Moor erfordert ein Auto. Der öffentliche Nahverkehr endet am Rand des nächsten Dorfes; die Moore beginnen dort, wo die Straßen aufhören.
4 Moore, die die Fahrt lohnen
Moorbesuch im Sommer
- Mücken erreichen ihren Höhepunkt im Juni–Juli — Insektenschutz und lange Ärmel einpacken
- Sonnenaufgang-Besuche (4–5 Uhr im Juni) bieten Nebel und vollständige Stille
- Moorsee-Wasser ist im Juli warm — sicher zum Schwimmen, natürlich durch Torf gefiltert
- Viru Moor füllt sich an Sommerwochenenden — vor 9 Uhr ankommen
Was Sie mitnehmen sollten
Wasserdichte Stiefel
Stege können an den Rändern nass und schlammig sein
Wasser & Snacks
Keine Kioske oder Cafés in der Nähe der Einstiegspunkte
Volltanken
Auf Landstraßen gibt es 30–50 km keine Tankstellen
Die Moore warten — Sie brauchen nur ein Auto
Kein Reisebus fährt dorthin. Genau das ist der Punkt. Mieten Sie ein Auto, wählen Sie Ihr Moor und finden Sie die Stille.
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